Nutzen Sie die Signaturen Ihrer e-mails für Ihre Kundenansprache

Wie viele e-Mails schreiben Sie jeden Tag? Warum nutzen Sie Ihre Mails dann nicht, um auf Ihre Produktneuheiten, ein Seminar oder Ihre Teilnahme an einer Messe hinzuweisen? Der perfekte Platz für einen solchen Hinweis bietet der Signatur-Bereich am Ende einer Mail. Seit einigen Jahren gibt es gesetzliche Regelungen, was in diesem Teil der Mail aufgeführt sein muss. Das bedeutet aber nicht, dass Sie diesen Teil nicht auch nutzen können, um weitere Informationen zu verschicken.

Versuchen Sie sich dabei kurz zu fassen. Ähnlich wie in einer Twitter-Nachricht sollten Sie den Text auf wenige Zeichen reduzieren und bestenfalls einen weiterführenden Link mit erwähnen. Dies gibt den Empfängern Ihrer e-Mails die Möglichkeit, sich bei Bedarf die Informationen zu holen.

Ähnlich können Sie verfahren, wenn Sie Rechnungen mit der Post verschicken. In der Regel haben Sie die 20g-Grenze mit einer Rechnung noch nicht erreicht, sodass Sie einen Einleger in den Briefumschlag dazu packen können. Seien Sie dabei aber vorsichtig: Viele Empfänger wollen nicht “zugemüllt” werden. Verschicken Sie also nur Werbung oder Hinweise, die auch einen gewissen Nutzen für den Empfänger versprechen. Ansonsten kann es sein, dass die Werbung genau das Gegenteil Ihrer Absicht bewirkt.

Übrigens: alles, was Sie am Ende einer Nachricht in die PS-Zeile schreiben, wird vom Empfänger bewusst wahrgenommen. Nutzen Sie dies, um gezielt auf wichtige Dinge hinzuweisen oder ein paar persönliche Worte an den Empfänger zu richten.

 

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Guerilla-Marketing gekonnt eingesetzt

Guerilla Marketing ist aus der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. War es ursprünglich ein Mittel für kleine und mittelständische Unternehmen, mit kleinem Budget eine große Aufmerksamkeit zu erlangen, so wird es heute auch von immer mehr großen Unternehmen erfolgreich eingesetzt. Die Idee hinter Guerilla-Marketing ist, mit einem Überraschungseffekt eine große Anzahl an Personen zu erreichen, die über die Überraschung anschließend wieder berichten.

Häufig werden beim Guerilla-Marketing öffentliche Flächen benutzt, um die Werbebotschaft zu transportieren. Trotz der relativ geringen Bußgelder im Vergleich zum erzielten Nutzen sollte man sich im Vorfeld aber Gedanken machen, ob eine solche Kampagne nicht dem Image des Unternehmens schaden kann. Wenn dies kein Problem darstellt, steht einer entsprechenden Kampagne nichts im Wege. Beim Guerilla-Marketing wird im Gegensatz zum viralen Marketing auch in Kauf genommen, dass Dritte bei der Marketingaktion eventuell zu Schaden kommen können.

Hier einige Beispiele des Guerilla-Marketing:

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Unzufriedene Kunden und der “Einzelfall”

Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Reklamationen um? Nehmen Sie alle Kundenreaktionen ernst und kümmern sich um Ihre Kunden? Falls nein, sollten Sie sich die Website www.wir-sind-einzelfall.de anschauen. Diese Seite zeigt anschaulich, wie groß der Imageschaden für ein Unternehmen sein kann, wenn man zu spät auf Kundenreklamationen reagiert.

In diesem Fall hat ein unzufriedener Kunde mehrmals versucht, mit dem Mobilfunkanbieter o2 Kontakt aufzunehmen. Nachdem er immer wieder als Einzelfall vertröstet wurde und nicht auf seine Anfragen und Beschwerden reagiert wurde, ergriff er selbst die Initiative. Er startete die Website und hatte innerhalb kürzester Zeit mehr als 600 dieser Einzelfälle zusammengetragen. Spätestens als der Spiegel darüber berichtete, musste o2 darauf reagieren. Dies war allerdings viel zu spät und der Imageschaden war immens. Inzwischen scheinen die Probleme weniger geworden zu sein aber der Fall zeigt, dass Internet-Benutzer eine riesige Macht haben, wenn sie unzufrieden sind. (Wie man als Konkurrent hervorragend auf eine solche Situation reagieren kann, zeigt die Deutsche Telekom vorbildlich: sie reagierte entsprechend und schaltete direkt Werbung auf der Seite mit ihrem eigenen Angebot. Eine bessere Zielgruppe findet sich im Internet wohl nie wieder…)

Jedem Unternehmen sei daher angeraten, unzufriedene Kunden ernst zu nehmen und die internen Reklamationsprozesse anzupassen. Besonders durch die Möglichkeiten, die das web 2.0 bietet, können ein paar wenige Internet-Nutzer der Marke und dem Image des Unternehmens sehr schnell schaden. Auf der anderen Seite bieten diese Möglichkeiten auch vielen Unternehmen die große Chance, ihre Produkte und den Service entsprechend zu verbessern.

www.wir-sind-einzelfall.de
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,798550,00.html

 

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QR Codes richtig nutzen

Immer häufiger sieht man sie: QR Codes. Auf Plakaten, in Zeitschriften und auf Visitenkarten. Was vor einigen Monaten noch als letzter Schrei galt, wird inzwischen von vielen Unternehmen aktiv für die Werbung genutzt. Mithilfe eines Smartphones kann der Code gescannt werden und führt in der Regel auf eine Website oder enthält die Daten einer Visitenkarte.

Visitenkarte als QR-Code kodiert

QR steht für den englischen Begriff “Quick Response” und wurde von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt. Ursprünglich wurden die QR Codes zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik entwickelt. QR Codes bestehen aus einem zweidimensionalen Code in einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten. Diese Punkte stellen die kodierten Daten binär dar. Häufig sieht man QR-Codes auch farbig oder mit einem Logo versehen. Dies ist möglich durch die Fehlertoleranz, da ein QR Code den Verlust von bis zu 30% des Codes toleriert.

Die Verwendung von QR Codes ist lizenz- und kostenfrei. Der Name “QR-Code” ist in Japan, den USA, Australien und Europa als eingetragenes Warenzeichen von Denso Wave Incorporated geschützt.

Wenn QR-Codes für ein Unternehmen genutzt werden soll, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • QR Codes sind geeignet, um Besucher auf eine Website aufmerksam zu machen. Hierbei sollte beachtet werden, dass die Website für mobile Browser optimiert ist, da i.d.R. die Codes mit einem Mobiltelefon gescannt und betrachtet werden.
  • Werbung mit QR Codes sollte nur dort platziert werden, wo man das Telefon zur Hand hat und auch eine Internet-Verbindung besteht. Werbung in Flugzeugmagazinen z.B. bringen dem Betrachter wenig, da er in 10.000m Höhe keinen Internet-Empfang hat.
  • QR-Codes auf Visitenkarten mit den Kontaktdetails haben den großen Vorteil, dass diese direkt gescannt werden können und die Daten sofort im Telefonbuch abgespeichert werden können.
  • QR-Codes mit Links zu einer Website sind in e-Mails sinnlos. Öffnet der Empfänger die Mail mit seinem Mobiltelefon, kann er den Code mit der Kamera nicht erfassen und das Abspeichern und Laden mit dem QR-Scanner dauert unnötig lange. Öffnet der Empfänger die Mail an seinem Computer, ist die direkte Verlinkung deutlich schneller und effizienter.

Weil man dem QR-Code seinen Inhalt nicht auf den ersten Blick ansehen kann, ist es möglich, dass der Scanner den Betrachter auf eine schädliche Seite führt oder sogar ungewollt Funktionen seines Telefons ausführt. Daher wird bei seriösen Scannern der dekodierte Inhalt erst angezeigt, bevor er ausgeführt wird.

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IHK Pocket Guides

Die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein bietet auf ihrer Website die IHK Pocket-Guides. Diese kleinen und nützlichen Infoflyer bieten auf kleinem Raum die wichtigsten Informationen für Geschäftsleute, die sich im Ausland bewegen. Sie vermitteln zu ausgesuchten Auslandsmärkten Wissenswertes über Land & Leute, Gepflogenheiten und Verhaltenstipps. Abgerundet werden die Pocket-Guides mit nützlichen Adressen für unterwegs.
Die Angebote werden mit Unterstützung von Landesinsidern und Spezialisten zusammengestellt und machen Geschäftsleute fit für ihren Auslandseinsatz. Die Broschüren sollen das vielfältige Angebot an Literatur und Schulungen nicht ersetzen, sondern es vielmehr als handlichen und schnell zugängliche Hilfestellung ergänzen.

Das Angebot umfasst derzeit die folgenden Länder:

  • China
  • Japan
  • Katar
  • Niederlande
  • Polen
  • Türlei

Das Angebot soll ständig erweitert werden, daher lohnt es sich, den Link regelmäßig zu überprüfen

http://krefeld.ihk.de/ihk/international/informationen-auskuenfte/inter.kulturelle-kompetenz-im-geschaeftsleben/ihk-pocket-guides-interkulturelle-kompetenz-fuer-die-westentasche/ihk-pocket-guides-interkulturelle-kompetenz-fuer-die-westentasche-1268-content

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Vorsicht vor Abzocke

Gründer, die ihr Unternehmen ins Handelsregister eintragen lassen, bekommen häufig Post von scheinbar seriösen Behörden oder Unternehmen. Diese Briefe sehen offiziell aus und enthalten Angebote, Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen.

Vorsicht vor Betrug - Pokerspiel

Diese Rechnungen sind häufig von der Aufmachung nicht von einem behördlichen Schreiben zu unterscheiden. Wer die Rechnung bezahlt, hat aber häufig keine Chance, die zu Unrecht bezahlten Gebühren wieder zu bekommen. Daher ist Vorsicht geboten, wenn Sie solche Rechnungen bekommen. Prüfen Sie diese ganz genau und zahlen Sie nur, wenn Sie sicher sind, dass die Rechnung korrekt ist.

Weitere Informationen auch unter http://www.dsw-schutzverband.de/de/adressbuchschwindel/verhalten.asp und http://www.dpma.de/service/dasdpmainformiert/warnung/index.html

 

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Verkäufer sollten aufhören zu verkaufen

Ja, Sie haben richtig gehört. Hören Sie auf, Ihren Kunden etwas zu verkaufen. Kein Mensch steht morgens auf und freut sich, dass ihm im Laufe des Tages etwas verkauft wird. Ein Käufer, sei es in der Konsumgüterbranche oder in der Industriegüterbranche möchte selbst entscheiden, was er kauft oder auch nicht. Das bedeutet für den Verkäufer, dass er nicht aktiv verkaufen sollte sondern den Kunden beraten sollte. Der klassische Verkäufer ist tot, es lebe der Berater!

Sie kennen sicherlich die Situation: sie gehen in ein Klamottengeschäft und wollen eine neue Hose kaufen. Welchen Verkäufer bevorzugen Sie? Denjenigen, der Ihnen etwas andreht, auch wenn Sie vielleicht gar nicht überzeugt sind? Der Verkäufer, der auf den kurzfristigen Erfolg aus ist und seinen Umsatz machen möchte? Oder doch eher den Verkäufer, der Sie gut berät, Sie fragt, was Sie denn überhaupt wollen? Und der Ihnen vielleicht auch vom Kauf abrät, weil es doch nicht das passende Kleidungsstück für Sie ist. Ich gehe jede Wette ein, dass Sie eher den Berater vorziehen. Kunden möchten nichts verkauft bekommen, sie wollen beraten werden. Der moderne Kunde ist gut informiert, kann Preise über Internet in Echtzeit vergleichen und möchte vor allem nicht das Gefühl haben, über den Tisch gezogen zu werden.

Verzichten Sie daher auf die akribisch einstudierten, immer gleichen Präsentationen und interessieren Sie sich einfach für Ihre Kunden. Präsentationen hinterlassen beim Gegenüber immer den Eindruck des “belehrt werden”. Sie erzählen die Geschichte aus Verkäufer-Sicht aber nicht aus der Käufer-Sicht. Ihr Kunde möchte das Produkt nicht kaufen, weil Sie es toll finden sondern er muss sich selbst dafür begeistern können. Dafür müssen Sie aber erst verstehen, was der Kunde überhaupt möchte. Natürlich können Sie sich dabei auf Ihr Gespür und Ihre Intuition verlassen. Sinnvoller und einfacher ist es aber, den Kunden nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu fragen und dann entsprechend eine Lösung zu bieten. Und falls Sie keine Lösung für sein Problem anbieten können, trauen Sie sich auch mal “nein” zu sagen oder auf ein Konkurrenzprodukt zu verweisen (aber nur falls dies eine bessere Lösung darstellt). Dieser Kunde wird Sie bei seinem nächsten Problem wieder anrufen und dann können Sie den Deal machen. Garantiert!

Gute Verkäufer wollen ihre Käufer nicht belehren sondern ihnen helfen, die Probleme zu lösen. Glückliche Käufer sind loyale Käufer und langfristig viel profitabler als ein Kunde, der mit einer Lösung nicht zufrieden ist und eventuell nie wieder bei Ihnen kauft.

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“Death by Powerpoint” – Präsentieren, aber anders

Hand aufs Herz, bei vielen Präsentationen sind Sie schon eingeschlafen oder haben sich zumindest gefragt, wie lange der Monolog noch anhält? Viele Präsentationen sind einfach langweilig, weil der Referent einfach nur seine Folien abliest und die Folien einfach schlecht sind? Oder jegliche Effekte, die Powerpoint und Co. zu bieten haben, werden wahllos eingebaut, weil der Präsentator glaubt, seine Präsentation damit aufzulockern.

Die wichtigste Phase der Präsentation ist natürlich die Vorbereitung. Zuallererst steht die Frage, was überhaupt die Zielstellung der Präsentation ist. Was möchte ich den Zuhörern vermitteln und warum. Wenn diese Fragen geklärt sind, sollte man sich Gedanken über die Zielgruppe machen. Wer sind die Zuhörer? Wie ist deren Kenntnisstand? Wie spreche ich sie an? Und vor allem, was möchte ich bei den Zuhörern erreichen? Desweiteren sollten die Hilfsmittel geklärt werden. Häufig ist Powerpoint das Mittel der Wahl aber überlegen Sie sich mal, ob vielleicht ein Flipchart oder eine Whiteboard nicht besser geeignet sein können.

Die eigentliche Präsentation beginnt mit dem Aufruf Ihres Namens. Ab dem Moment werden Sie beobachtet. Bedenken Sie, dass Ihre Sprache nur einen kleinen Teil dessen ausmacht, was vom Publikum wahrgenommen wird. Untersuchungen zeigen, dass die Körpersprache mehr als 50% ausmacht.

Die Struktur der Präsentation sollte klar gegliedert sein. Legen Sie nicht gleich los sondern holen Sie die Zuhörer ab. Erzählen Sie ihnen zu Beginn, worüber Sie berichten werden und versuchen Sie dies
auch visuell darzustellen. Bedenken Sie dabei, dass die ersten 10 Sekunden darüber entscheiden, ob Ihnen zugehört wird oder nicht. Fesseln Sie daher die Zuhörer von Beginn an. Die eigentliche Präsentation sollte alle Punkte beinhalten, die Sie vermitteln wollen. Halten Sie sich dabei an den Grundsatz: “So kurz wie möglich, so lang wie nötig!” Weniger ist oft mehr und langweilt Ihre Zuhörer nicht. Achten Sie dabei auch immer auf Ihre Körpersprache und unterstützen Sie Ihre wichtigsten Aussagen auch visuell (Flipchart, Powerpoint etc.). Vermeiden Sie textlastige Folien und denken immer daran: ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Die Folien sollen Ihren Vortrag unterstützen und nicht ersetzen. Vermeiden Sie daher, einfach Folien abzulesen, denn nichts ist für die Zuhörer langweiliger. Machen Sie aber auch nicht den Fehler, etwas auf Folien zu zeigen und etwas komplett anderes zu erzählen. Das verwirrt und reisst die Zuhörer aus der Aufmerksamkeit. Am Ende der Präsentation fassen Sie noch einmal alle wichtigen Punkte zusammen und beenden Sie mit einem knackigen Satz. Der erste und der letzte Satz sind diejenigen, die in Erinnerung bleiben. Nutzen Sie dies für Ihre Präsentation!

Nicht jeder ist ein Naturtalent, aber Präsentieren kann man lernen. Neben einigen guten Fachbüchern führt m.E. allerdings kein Weg daran vorbei, ein Seminar zu besuchen. Durch Übung und Feedback kann man seine eigenen Fähigkeiten weiterentwickeln. Auch die ungeliebte Übung vor der Kamera hilft, sich selbst zu verbessern. Ein Golfer übt regelmäßig vor dem Spiegel, um seine eigene Technik zu kontrollieren und zu verbessern. Was spricht also dagegen, bei der nächsten Präsentation eine Videokamera mitlaufen zu lassen, um sich danach nochmal selbst zu kontrollieren?

Hier noch ein kleiner Hinweis auf eine schöne Präsentation: http://www.slideshare.net/thecroaker/presentation-secrets

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Was wir von Steve Jobs lernen können

Steve Jobs ist gestern gestorben aber er ist und bleibt lebendig. In den letzten Tagen wurde sehr viel über ihn geschrieben, Steve, der Visionär, der Gestalter, der Manager. Viele verehrten ihn, er hatte aber auch viele Kritiker. Die Marke Apple wurde immer mit ihm verbunden und viele fragen sich, wie es ohne ihn bei Apple weitergeht.

Er veränderte mit seinen Produkten in vielen Bereichen die Welt. Der iPod mit der Software iTunes veränderte die Musikwelt, das iPhone veränderte die Bedienung der Smartphones und das iPad verändert gerade die Lesegewohnheiten und die Computerwelt. Die Ursache hierfür ist die Einfachheit der Produkte.

Normale Benutzer von MS Word oder MS Excel verwenden wahrscheinlich nicht einmal 10% der Funktionen, die die Programme bieten. In den letzten Jahren konnte man beobachten, dass die Programme mit immer mehr Funktionen aufgebläht wurden, die nur von einem Bruchteil der Anwender benötigt werden. Diese Zusatzfunktionen machten aber die Bedienung so kompliziert, dass viele Anwender sich nach einfacheren Produkten sehnten.

In der Automobilindustrie kann man ähnliches beobachten. Moderne Autos mit ihren vielen Assistenten und Zusatzfunktionen sind über normale Schalter und Knöpfe nicht mehr zu bedienen. Die Hersteller suchen seit vielen Jahren nach Lösungen, um die vielen Funktionen bedienbar zu machen.

Apple vollzog mit den iProdukten eine Trendwende. Nicht immer mehr Funktionen sondern genau die richtigen, die der Anwender benötigt. Dies ist nur möglich, wenn konsequent darauf geachtet wird, welche Funktionen wirklich wichtig sind für die Anwender. Das bedeutet auch, dass technik- und detailverliebte Ingenieure lernen müssen, dass weniger mehr ist. In diesem Zusammenhang sei hier an den Second-System-Effect hingewiesen, der viele Probleme verstärkt. Dieser Effekt besagt, dass Entwickler bei der Weiterentwicklung eines Produkts oder einer Software versuchen, alle Features zu integrieren, die sie in der ersten Version nicht geschafft haben. Dadurch werden die Produkte überladen mit Funktionen, die nur von sehr wenigen Anwendern benötigt werden (http://en.wikipedia.org/wiki/Second-system_effect).

Steve Jobs hat durch seine Vision, einfache Produkte herzustellen, die Märkte verändert. Viele Unternehmen können von ihm und seinen Produkten lernen, dass einfach manchmal besser ist.

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ABC Analyse

Die ABC-Analyse ist ein klassisches Analyseverfahren, bei dem die Kunden in A-, B- oder C-Kunden klassifiziert werden. Die ABC-Analse gibt an, welche Kunden den größten Umsatz oder Gewinn machen und welche den geringsten. Die Analyse basiert auf dem Pareto-Prinzip, welches auch als 80-20 Regel bekannt ist.

Der Aufbau besteht in der Regel aus zweidimensionalen Wertepaaren. Diese Wertepaare werden zunächst nach Größe sortiert, danach kumuliert in Klassen eingeordnet und häufig als Paretodiagramm dargestellt.

In diesem Beispiel hat ein Unternehmen 10 Kunden mit unterschiedlichen Umsätzen. Diese Kunden werden nach Umsatzgröße sortiert und die Umsätze kumuliert.

Wie an diesem Beispiel zu sehen ist, gibt es einige wenige Kunden mit großen Umsätzen und viele kleine Kunden mit geringen Umsätzen. Die Kunden mit großen Umsätzen werden als A-Kunden bezeichnet und die Kunden mit geringen Umsätzen werden als C-Kunden bezeichnet.

Die ABC-Analyse ist ein sehr einfaches Mittel, um Kunden zu kategorisieren. Allerdings wird bei dieser Analyse auch nur eine Variable betrachtet, was zu sehr verzerrten Ergebnissen führen kann. Beispielsweise können die Gewinnmargen bei den großen Kunden viel geringer sein als bei den kleinen Kunden, sodass die B- und C-Kunden höhere Gewinne einbringen könnten als die A-Kunden. Auch ist die ABC-Analyse lediglich eine IST-Analyse und betrachtet nur den momentanen Zustand, bezogen auf eine bestimmte Zeitperiode in der Vergangenheit.

Ein deutlich genaueres Analyse-Werkzeug ist z.B. die Portfolio-Analyse, bei der mehrere Variablen betrachtet werden. Allerdings sind auch die Ansprüche an die Datenbasis deutlich höher. Ein gutes CRM-Werkzeug liefert in der Regel aber genügend Daten, um eine detailierte Portfolio-Analyse zu machen. Sind diese Daten nicht verfügbar oder geht es nur darum, einen schnellen Überblick über die Kundenstruktur zu bekommen, liefert die ABC-Analyse ein einfaches und effektives Ergebnis.

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